Der Status-Jeans-Trend mit dem Designer-Etikett boomte erst so richtig in den 80er Jahren, obwohl er in Europa nie die Ausmasse erreichte wie in den Staaten.

Hochkarätige Designer wie Giorgio Armani, Paul Smith oder Ktherine Hamnett nahmen Jeans in ihre Kollektion auf, brachten teilweise sogar komplette Denim-Linien auf den Markt.

Anfang der 80er Jahre war jede zweite, in der BRD gekaufte Freizeithose eine Jeans. Allein der deutschsprachige Raum zählte 1982 mehr als 200 verschiedene Jeans-Labels.

Levi 's besann sich auf seinen Ursprung und ging "back to the roots", das Original, die Levi 's 501, wurde neu lanciert und schlug ein wie eine Bombe. Selbst die Yuppies, die genau wussten, was man trug und das Marken-Bewusstsein zur Philosophie hochstilisierten, griffen zu.

Andere Gruppen pflegen ihren Individualismus im Understatement. Sie schnitten und feilten Löcher und Risse in ihre Jeans, um den Zahn der Zeit zuvorzukommen.

Ob Used-Look oder fabrikneu zum Kaschmir-Sakko, Jeans machen frei. Denn kaum ein Kleidungstück inst unkomplizierter, vielseitiger und praktischer, vor allem in einer Zeit, in der die Übergänge von der  Freizeitmode zum Business-Outfit so fliessend geworden sind.

 
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